Einbürgerungsverfahren

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Das Einbürgerungsverfahren ist durch kantonales Recht geregelt. Für Ausländer ist in jedem Fall nach der Einbürgerung in der Wohnsitzgemeinde auch eine Einbürgerungsbewilligung des Bundes und die Bürgerrechtsbestätigung des Wohnsitzkantons erforderlich. Die Dauer des Verfahrens hängt von der Art des Verfahrens und der persönlichen Situation ab.

Vorraussetzungen
Das Gesuch um Einbürgerung kann stellen, wer:

  • die Wohnsitzerfordernisse von Bund, Kanton und Gemeinde erfüllt. In der Regel sind das 12 Jahre Wohnsitz in der Schweiz, davon 8 Jahre Wohnsitz im Kanton St. Gallen und davon die letzten 4 Jahre ununterbrochen in Rorschach.
  • als Äusländer in die schweizerischen Verhältnisse eingegliedert, mit den schweizerischen Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen vertraut ist und die schweizerische Rechtsordnung beachtet.
  • Es müssen genügend Deutschkenntnisse vorhanden sein. Zusätzlich muss man in der Lage sein, schriftliche Verlautbarungen zu lesen und zu verstehen.

Besondere Einbürgerung
Personen, die in der Schweiz aufgewachsen sind und hier die Schulausbildung absolviert haben, können bis zum 20. Altersjahr ein Gesuch um besondere Einbürgerung stellen.

Auf Fragen zum Ablauf der Einbürgerung gibt auch folgende Broschüre des Amtes für Bürgerrecht und Zivilstand Auskunft:
Broschüre

Ebenso steht Ihnen Eugen Loepfe, Aktuar des Einbürgerungsrats, für allfällige Auskünfte gerne zur Verfügung.

Erklärung

Die entsprechenden Gesuchsformulare sind beim Einwohneramt (Frontoffice Rathaus) zu beziehen.

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